BONES - zum Verhungern ausgesetzt

 

 

2010

8 kg wog Bones, als sie von einer Frau in die Tierklinik gebracht wurde , dem Tod näher als dem Leben.

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Man hatte die Hündin an einem Holzpflock angebunden, damit sie verhungert. Auch eine Art, sich der überdrüssigen Tiere zu entledigen.....

 

 

 


Sehr lange wird die Hündin dort angebunden gewesen sein, nicht nur ohne Futter und ohne Wasser, sondern auch dem Regen und der heißen Sonne des Südens im Hochsommer schutzlos ausgeliefert.

 

 

 

 

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Eine Hündin in Bones`Größe hat normaler Weise ein Gewicht von ca. 25 kg. 8 kg wog Bones als sie gefunden wurde, der schmächtige Körper von vielen Wunden gekennzeichnet. Auf den Beinen halten konnte sie sich nicht mehr und ob sie überhaupt überlebt, war lange Zeit fraglich.

Doch Bones kämpfte. Hoffnung war in ihren Augen und Lebensmut. Und jeder Tag, den sie überlebte, brachte sie einem neuen Leben näher. Unzählige Infusionen, Welpenaufbaunahrung in kleinsten Portionen, verteilt über den Tag taten ihr gut. Der Verdauungstrakt mußte langsam an Nahrung gewöhnt werden.... In ihrer Pflegestelle genoß sie das Behandeln ihrer vielen Hautwunden, das Eincremen der ausgetrockneten Haut ,das Massieren, um den Kreislauf anzuregen. Nie im Leben war sie gestreichelt worden.....
 
 


 Auf wackeligen Beinen wagte sie einen ersten Ausflug in den Garten. Ganz langsam nahm sie zu und mit jedem neuen Kilo ging es ihr besser. Sie liebte es in der Sonne zu liegen und ihren Hundefreunden beim Spielen zu zusehen.  

...und Bones erholte sich. Wochen hat es gedauert, aber aus dem ausgemergelten ,geschundenen Körper hat sich ganz langsam eine wunderschöne Windhündin entwickelt....

 

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Die körperlichen Wunden sind geheilt. Ob die Verletzungen der kleinen Hundeseele auch irgendwann verheilen, wer kann das sagen....doch wollen wir versuchen, für die tapfere Maus ein passendes Zuhause zu finden. Menschen, die mit Gefühl, Liebe und Einfühlungsvermögen auf die Kleine eingehen wollen und sie auf dem Weg zurück ins Leben begleiten wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bones ist vorsichtig im Umgang mit Menschen, doch sie lernt zu vertrauen. Ein ruhiger Platz, ohne kleine Kinder, kein Trubel oder Hektik, eher ländlich gelegen , vielleicht mit einem Hundefreund (kein Muß) - das wäre gut für die Kleine. Hände, die sie streicheln und füttern , ein weiches Körbchen oder ein Platz auf dem Sofa- das wünschen wir uns für Bones. Einfach Menschen, die ein klein Wenig an der Hündin wieder gutmachen möchten, was andere ihr angetan haben....
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch für Bones gilt:

 

Der Himmel muß warten !!!

Update Oktober 2010: Happy end für unsere Bones. 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es haben sich tatsächlich Menschen gefunden, die unsere Bones -vielleicht gerade wegen ihres Schicksals und ihres Wesens aufgenommen haben.

Bones lebt seit Oktober 2010 mit einem Irish-Wolf und Galgofreunden in Belgien.

 

 

 

 

 

 

 

 

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